ESCALE

2019













Mehr Begegnung, mehr Leben draussen, mehr Überraschung im Quartier – um diese Wünsche der Bewohnenden dreht sich das Projekt der Performance-Künstlerin Marinka Limat in der Länggasse und im Rossfeld in Bern. Das Projekt ist der erste Gewinnerbeitrag des Wettbewerbs «Kunstplätze» der in der Stadt Bern realisiert wird.


«Escale», französisch für Zwischenhalt, nennt die Fribourger Künstlerin Marinka Limat ihr Projekt im Stadtteil II. Am Ort des Geschehens schafft sie im Mai einen, wie sie sagt, «künstlerischen Aktionsraum». Hier werden Begegnungsmomente mit und für Quartierbewohnende geschaffen – etwa bei einem gemeinsamen marokkanischen Abendessen, einer Musikveranstaltung, einer Ausstellung, einem Näh- oder Siebdruckworkshop oder einem Treffen mit den sogenannten Waldmenschen aus dem Bremgartenwald. Drei Wochen lang finden diese Veranstaltungen in einem eigens dafür gebauten mobilen Pavillon statt.

Der Pavillon wurde am 4. Mai 2019 in der Wendeschlaufe des 12er-Bus in der Länggasse eröffnet. Am Samstag der folgenden Woche hat ihn ein bunter musikalischer Umzug für eine Woche ins Rossfeld gebracht, bevor er für eine dritte Woche dann wieder in der Länggasse aufgebaut wurde. Das tägliche Programm richtete sich je nach Aktion an verschiedene Gruppengrössen und konnte unentgeltlich von allen Interessierten aus der Nachbarschaft wahrgenommen werden. Gemeinsame Erfahrungen und Kontakte standen im Mittelpunkt.
Konzept der filmischen Dokumentation in Zusammenarbeit mit Marinka Limat.

Bild, Ton und Schnitt: David Röthlisberger

Der ganze Film ist hier zu sehen.